Jagdmethode

Die Jagdmethoden beziehen sich auf die Art und Weise, wie der Jäger beim Erlegen des Wildes vorgeht, also darauf, wie er die Jagd ausübt. Ob allein oder mit anderen Jägern, die Methoden werden in zwei große Kategorien eingeteilt: Einzeljagd und Gemeinschaftsjagd.
Jagd in Rumänien

Einzeljagd

Stalking in the Carpathian Mountains
Individuell

Pirsch

Die Pirsch ist eine individuelle Jagdmethode, bei der der Jäger allein oder in Begleitung eines Wildhüters dem Wild nachgeht und versucht, sich ihm zu nähern, ohne es aufzuschrecken. In der Regel wird diese Methode mit dem Ansprechen des Wildes kombiniert und in bestimmten Jahreszeiten sowie bei einigen Wildarten auch mit dem Locken des Wildes, zum Beispiel bei Rothirsch und Reh während der Brunft.
Individuell

Ansitzjagd vom Hochsitz

Wie die Pirsch erfordert auch die Jagd vom Hochsitz Geduld, scharfe Beobachtung und absolute Ruhe. Ursprünglich aus Deutschland stammend, ist diese Praxis von den Strategien mancher Raubtiere inspiriert, die sie in ihrer natürlichen Umgebung zur Nahrungssuche einsetzen. Neben dem Jagdvergnügen bietet sie den großen Vorteil eines selektiven Schusses. Diese Jagdart kann auch durch Ansitzen in der Nähe von Futterplätzen oder Äsungsflächen erfolgen, die regelmäßig vom Wild aufgesucht werden. Für Reh, Rotwild, Damwild und Wildschwein werden offene Hochstände genutzt, um eine bessere Sicht zu haben und ungünstigen Wind zu vermeiden. Für Bären und Wildschweine stehen komfortable, luxuriöse Hochsitze zur Verfügung, die auch im Winter genutzt werden können.
Large trophy wild boar hunted in Romania Wild boar high seat hunt. Keiler hunting in Romania
Gruppe

Gemeinschaftsjagd

Preparing the meals in the field during a wild boar driven hunt
Kollektiv

Drückjagd

Die beliebteste Jagdmethode in Rumänien ist die Drückjagd auf Groß- und Niederwild. Bei der Wildschweinjagd werden die Treiben in großen Wald- und Buschgebieten organisiert. Bei gemischten Hasen- und Fasanenjagden finden die Treiben in Waldstücken mit Büschen, Kanälen, Obstgärten, tief gepflügten Feldern und Schilf statt. Während der Drückjagd auf Wildschweine, Hasen und Fasane dürfen keine anderen Tiere erlegt werden, mit Ausnahme von Füchsen und Goldschakalen. Die typische Hasen Drückjagd ist U-förmig angelegt. Die beste Zeit für Drückjagden auf Wildschwein und Niederwild ist der Winter. Der gefrorene Boden lässt die Hasen höher springen und schneller laufen, was spektakuläre Schüsse ermöglicht. Die erfolgreichsten und schönsten Jagden finden in echten Winterlandschaften mit Schnee und Frost statt. In der Regel sind bei Drückjagden zahlreiche Treiber, Hundeführer, Vorstehhunde und Sauenhunde beteiligt.
Kollektiv

Stöberjagd

Dove hunting in Romania
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